Der Gewinner sagt: „Es mag schwierig sein, aber es ist möglich!“
Der Verlierer sagt: „Es ist vielleicht möglich, aber es ist zu schwierig!“ 

Na, kommt Ihnen das bekannt vor? Oder vielleicht das:

Der Gewinner hat immer einen Plan. Der Verlierer hat immer eine Ausrede.

Haben auch Sie gute Gründe, warum es nicht vorwärtsgeht mit Ihrer Karriere, Ihrem Gehalt, Ihrem Netzwerk, Ihrem Jobwechsel?

Heute bin ich echt mal provokativ! Wieso das? Weil ich als Karrierecoach immer wieder erlebe, wie Menschen leuchtende Augen bekommen, wenn Sie von Ihren Visionen erzählen, von Ihrem Job und wie schön es erst wird, wenn… Aber dann werden die Maßnahmen nicht umgesetzt. Nix tun, nix erreichen, auf der sicheren Seite bleiben und weiterhin leiden. Nur ja nicht die Komfortzone verlassen, aber jedem erzählen, dass man kurz vorm Durchbruch sei. Ok, jeder ist für sich selbst verantwortlich. Und in Köln sagt man:

Jeder Jeck ist anders! Aber ehrlich, das ist doch schön blöd, sich seinen Blockaden unterzuordnen, oder?

Wenn auch Sie garantiert scheitern wollen auf dem Weg zum Traumjob, dann befolgen Sie doch bitte die drei folgenden Grundregeln!

Grundregel 1: Glauben Sie an andere, aber nicht an sich!

Um als garantiert als Verlierer aus dem Rennen zu gehen, ist diese Grundregel die beste. Glauben Sie den Menschen, die behaupten, dass Sie klein und nutzlos sind. Lassen Sie sich von Ihren Minderwertigkeitsgedanken dabei helfen, schwach, mutlos und ohne Überzeugung zu sein. Und wenn Ihre negativen Gedanken ganze Arbeit leisten, sieht man es Ihnen auch in Ihrer Ausstrahlung und im Charisma an. Gut so! Ihre Unsicherheit und Ihr Selbstbild halten keinem Spiegel stand. Der Nullwert ist Ihre beste Referenz auf der Emotionsskala, lieber jedoch mögen Sie jedoch Frust, Ungeduld, Überforderung, Zweifel und Ohnmacht.

Es bleibt nicht aus, dass mit Ihrer geringen Selbstachtung auch die Leistungsbereitschaft sinkt. Sie sind wenig einsatzfreudig und innovativ und haben Angst, Ihre Grenzen auszutesten. Die Angst vor Erfolg oder Misserfolg hat Sie fest im Griff! Traumjob und Berufung werden sowieso überbewertet! Sie können auch weiterhin unter Ihrem Potenzial bleiben und diesen Druck auf der Brust spüren, dieses morgendliche unangenehme Gefühl wieder einen Tag zu vergeuden. Klar, Sie sind ja nicht alleine damit.

Reden Sie jeden Tag negativ und machen sich bitte bei anderen unsympathisch. Wer das was er bei der Arbeit macht immer kritisiert, wird garantiert von jeder Karriereentwicklung ausgeschlossen.

Ihr Mantra: Ich bin nichts wert und andere sind besser als ich!

Grundregel 2: Mit negativen Gedanken zerstören Sie die besten Ideen im Ansatz!

Goethe vermachte uns folgende Weisheit:

  • Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
  • Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
  • Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
  • Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
  • Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.

 

Tja, als hätten wir nichts von Goethe gelernt, haben wir weiterhin negative Gedanken und diese beeinflussen unser Schicksal. Wer schon in der Schule gelernt hat zu sagen: „Ich kann das nicht!“ wird später im Berufsleben vielleicht sagen: „Das haben auch schon andere versucht und nicht geschafft!“ oder „Das macht doch jeder!“ oder „Dazu bin ich nicht professionell genug / meine Erfahrung reicht dafür nicht.“

Wenn Sie sich dann noch beeinflussen lassen von Sprüchen und Fragen aus Ihrem Umfeld wie:

  • Hast Du Dir das auch wirklich gut überlegt? Das ist ja riskant!
  • Das hättest Du früher überlegen sollen. Jetzt bist Du zu alt!
  • Das ist zu komplex und schwierig! Glaubst Du wirklich Du kannst das?
  • Ja, und wer das bezahlen? Das Risiko ist doch viel zu groß!

 

Desperate employee, stressed young man resting head on laptop keyboard
Emotional auf der Null-Linie: „Das schaffe ich sowieso nicht!“

Bitte immer schön vernünftig bleiben und funktionieren. Und ja an die Rente denken! Am besten noch jeden Abend Nachrichten sehen und erfahren, was alles passieren kann, wenn man die Arbeit verliert. Und überhaupt: ab 40 wird es echt schwierig einen guten Job zu bekommen. Immer wieder stellen Sie sich die berechtigte Frage: „Bin ich nicht zu alt für einen Wechsel? Also, so richtig schlecht geht es mir ja doch nicht. Immerhin habe ich ja noch einen Job.“ Ok, es könnte also noch schlimmer kommen. Immer schön in der negativen Gedankenspirale bleiben: Unsicherheit, Entmutigung, Angst, Zweifel! Das hilft, um nichts zu ändern.

Regen Sie bitte bloß keinen Finger. Träume sind schließlich schöner als die Realität. Und wer kennt schon Leute, die den Traumjob finden? Das ist ganz großer Zufall und passiert eigentlich so gut wie nie.

Ihr Mantra: Das schaffe ich sowieso nicht!

Grundregel 3: Ziele sind was für Verlierer!

Das hat schon Scott Adams (Dilbert-Erfinder) gewusst. Sein wichtigster Tipp: Wer sich im Beruf Ziele setzt, erlebt jeden Tag nur Misserfolge. Ziele fördern keinen Wandel, sondern Stress. „Mein Gott, was für Opfer ich erbringen müsste, um 10 Prozent mehr zu verdienen!“ Oder besser: „Wieso sollte ich wissen, was meine Zielposition ist, irgendwer braucht immer, was ich kann!“

Ziele haben noch etwas Besonderes, was ich als Karrierecoach festgestellt habe: Jeder weiß, was er nicht will, aber die wenigsten wissen, was sie wollen. Also, besser kein Ziel und keine Plan, noch weniger eine Strategie. Sie wissen schon, was NICHT für Sie gut ist.  Fangen Sie also bloß an, nach einem Job zu suchen, bevor Sie reflektiert haben, was Sie machen möchten und was Sie antreibt. Nicht genau zu wissen, was man beruflich erreichen möchte ist eben das beste Rezept, es nicht zu erreichen. Und es gibt ja immer noch den Zufall und das Schicksal, das es gut mit uns meint. Is´ klar!

Wenn Sie ein bestimmtes, neues Betätigungsfeld per Zufall finden, treten Sie bestimmt auch ganz anders auf, als jemand, der sich intensiv mit allen Facetten eines Jobs auseinandergesetzt hat. Also: Bloß nicht auf ein Ziel versteifen, Sie könnten dann nicht mehr so offen für neue Herausforderungen sein.

Ihr Mantra: Mensch, ist das alles schwer!

Und zu guter Letzt:  noch eine kleine Entspannungsübung, um das Nicht-Erreichte zu festigen.

Machen Sie es sich bequem. Lassen Sie alle Gedanken los und schießen Sie Ihre Augen. Ersetzen Sie ab sofort jeden positiven Gedanken durch einen negativen. Denken Sie daran, wie es Ihnen wirtschaftlich schlecht geht und wie andere Sie meiden. Stellen Sie sich vor, wie Sie alleine sind und wie Sie die kleinsten Widerstände entmutigen. Gut so! Und nun dreimal tief atmen. Jetzt sind Sie garantiert vor Ihrem Traumjob sicher.

Für mich als Karrierecoach war dies ein gute Übung, mich in die Blockaden und negativen Glaubensätze meiner Klienten einzufühlen. Ich hoffe, Sie konnten ein wenig beim Lesen schmunzeln…

MEINE BOTSCHAFT: LETZTLICH IST ES GANZ ALLEINE IHRE ENTSCHEIDUNG, OB SIE VOR IHREM TRAUMJOB IN SICHERHEIT GEBRACHT WERDEN WOLLEN ODER IHN ERREICHEN.

 

 

Talenthoch2 Personal- und Karriereberatung Köln
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