Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance – Elevator Pitch heißt die Lösung

Der Elevator Pitch – die so genannte Aufzugpräsentation – funktioniert bestens im Vorstellungsgespräch oder Telefoninterview.
„Stellen Sie sich doch bitte kurz vor.“ oder „Erzählen Sie doch mal was über sich.“, sagt der Personaler im Interview. Wenn Sie hier schon heute in der Lage sind, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, dann bitte nicht weiterlesen!

Den meisten Menschen fällt jedoch die kurze Rede über sich selbst sehr schwer. Viele setzen zu einem umständlichen Diskurs an: schwer nachvollziehbar, ohne oder wenig Struktur, die Storyline fehlt oder es ist einfach wenig interessant.

  • „Ich bin Immobilienmakler und betreue und verkaufe Häuser!“
  • „Ich arbeite im First-Level-Support und bin Spezialist für die Serverlösungen bei der Firma XY.“
  • „Als Personalmanager sorge ich dafür, dass die richtigen Mitarbeiter an der richtigen Stelle sitzen.“

 

Selten so gut amüsiert, oder?

Nur mal angenommen, Sie könnten mit Ihrer Vorstellung im Interview die Führungskraft und den Personalmanager so fesseln, dass sie Ihnen gebannt zuhören und zum Schluss fragen: „Und wie haben Sie das denn geschafft?“ …
Wenn dies passiert, dann haben Sie einen Volltreffer gelandet. Strike!

Wäre das interessant für Sie?

Ich erkläre Ihnen im Folgenden ein paar Basics für das erfolgreiche Gelingen.

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Weihnachtsaktion von Talenthoch2 – Christina Georgsson – Elevator Pitch-Coaching – Foto: Fotolia 121400541 © olly

Gehirngerechte Einfachheit ist Trumpf

Worum geht´s? Als Bewerber sollen Sie sich kurz präsentieren, so dass deutlich wird, was Sie von anderen unterscheidet. Interessante Projekte, Hobbies, Ehrenämter oder Auslandserfahrungen sind hier willkommen und dürfen eingeflochten werden. Am Ende zählt die individuelle Story, die das Gegenüber auf der emotionalen Ebene anspricht. Und wie gehirngerecht einfach Sie Ihre beruflichen Vorzüge präsentieren.

Also: Kommen Sie auf den Punkt, der emotional bewegt!
Und weiterhin: lassen Sie Ihren Zuhörer neugierig bleiben und verraten nicht zu viel, so dass er am Ende mehr wissen will.

Beispiel Führung: „Ich habe bei meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Kindergarten / im Hospiz / bei der Betreuung älterer Menschen gelernt, wie wichtig es ist im Augenblick zu leben und zuzuhören. Daher werde ich auch für meine Mitarbeiter immer da sein, wenn es Gesprächsbedarf gibt.“

So überzeugen Sie in kürzester Zeit – das ist zu beachten

Vorbereitung

  1. Kernaussagen zum Werdegang herausarbeiten. Etwa fünf Schlagworte überlegen, die die eigenen beruflichen Qualifikationen und Stärken beschreiben.
  2. Nutzenargumente für auf den Punkt bringen. Ganz individuell auf den Arbeitgeber zugeschnitten: Welche Vorteile bieten Sie? Was ist speziell an Ihrem Angebot? Für welches Problem bieten Sie eine Lösung? Was gewinnt Ihr künftiger Arbeitgeber, wenn er Ihr Angebot annimmt und nicht das eines Mitbewerbers?
  3. Bilder und Geschichten nutzen – diese prägen sich ein. Nicht mit Fakten langweilen.
  4. Üben bis alles perfekt sitzt. Dabei immer authentisch sein – keinen Text auswendig vortragen, sondern in eigenen Worten formulieren.

 

Zielpersonen / Zielgruppe

  1. Wer ist Ihr Gesprächspartner? Finanz-Manager oder Marketing-Guru? Ein großer Unterschied: den einen interessieren mehr die Zahlen, den anderen mehr die die guten Ideen. Beiden den gleichen Pitch vorzutragen kann nicht erfolgreich enden. Passen Sie den Elevator Pitch dem Gegenüber an.
  2. Die Gefühle des Gesprächspartners antriggern. Sie müssen es schaffen, dass Sie einen Teilbereich erzählen, aber nicht alles.
  3. Versetzen Sie sich in die Lage Ihres Gegenübers. Was spricht ihn an? Was interessiert ihn am meisten? Niemand ist an Produkten oder den Eigenschaften interessiert, sondern wie das Ergebnis aussieht, was es bewirkt. Erzählen Sie Ihrem Gesprächspartner, welche der Probleme Sie mit Ihrer Erfahrung lösen (DAS WAS), aber nie, was konkret Sie zu tun gedenken (DAS WIE).
  4. Zum Schluss möchte Ihr Gesprächspartner was von Ihnen wissen, nämlich DAS WIE.

 

Aufmerksamkeit

  1. Kurz und prägnant. Machen Sie neugierig, indem Sie nicht alles erzählen.
  2. Aktive Sprache, keinen Konjunktiv. Pausen machen. Mit Mimik und Gestik unterstreichen.
  3. Weniger ist mehr: keine Fachbegriffe, keine Fremdwörter, keine langen Sätze, keine Abkürzungen. Die Oma aus der Nachbarschaft soll Ihre Präsentation auch verstehen, wenn es drauf ankommt.
  4. Storytelling: Eine ungewöhnliche Geschichte oder eine überraschende Information sind gut geeignet, um die Aufmerksamkeit Ihres Zuhörers zu bekommen.

 

Der letzte Satz und der Cross-Check mit Kollegen und Freunden

  1. Das Ende: Was wünschen Sie von Ihrem Gesprächspartner? Sagen Sie ihm klipp und klar, was er aus Ihrer Sicht tun soll.
  2. Konkretes Anliegen Etwa: ‘Ich unterstütze Sie gerne ab dem xx.xx., um mehr XX zu erreichen. Wäre das in Ihrem Sinne?“ Oder: „Darf ich Sie in den nächsten 6-8 Wochen anrufen, um Ihren Personalbedarf mit Fokus auf XX abzugleichen?“
  3. Jetzt soll Ihr Gesprächspartner aktiv werden, er soll etwas tun: Ihre Unterlagen prüfen, Ihre Website besuchen, einen Termin zum Interview mit Ihnen vereinbaren.
  4. Ob Ihr Pitch zündet, können Sie testen: Lassen Sie sich Ihren Text vorlesen, während Sie die Augen geschlossen haben. Wie fühlen Sie sich jetzt? Wo stolpern Sie innerlich? Was für Bilder steigen in Ihnen auf? Wo müssen Sie nachbessern?

 

Follow-Up

  1. Sie haben Ihren Gesprächspartner mit seinem Problem Sie haben ihm erklärt, dass Sie die Lösung haben. Sie haben mit einem Anliegen geendet. Jetzt kommt das Follow-Up.
  2. Jetzt geht es eigentlich erst richtig los, denn Ihr Gesprächspartner sollte interessiert sein und Fragen stellen. Im Gespräch oder auch erst danach.
  3. Wenn Ihr Elevator Pitch überzeugend war, haben Sie nun die Chance, weitere Aspekte Ihrer Person (im Gespräch oder auch anschließend) zu präsentieren. Verraten Sie im Pitch also nicht zu viel und nicht zu wenig.
  4. Bitte schließen Sie das Follow-Up unbedingt als Phase mit ein – nach dem Motto: Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden, braucht Ihr Gesprächspartner manchmal auch mehr Zeit.

 

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Weihnachtsaktion von Talenthoch2 – Christina Georgsson – Elevator Pitch-Coaching – Inhalte – Foto: Fotolia 121400541 © olly

 

Checkliste Elevator Pitch

 

  • Habe ich Ergebnisse / die Transformation hervorgehoben? Menschen sind nicht daran interessiert, was oder wie Sie Dinge tun, sondern was sie davon haben.
  • War ich einfach und prägnant? Ihr Gesprächspartner sollte nach 1-2 Sätzen immer noch Augenkontakt halten, sonst haben Sie ihn ggf. verloren.
  • Komme ich natürlich und authentisch rüber? Stellen Sie sicher, dass Sie so sprechen wie immer und keine Schriftsprache nutzen.
  • Habe ich die Gefühle meiner Zielgruppe berührt? Wenn Sie das Problem Ihres Gesprächspartners lösen können, sprechen Sie auch die Gefühle an, welche das Problem und die Lösung bei ihm möglichweise auslösen (Frust und Erleichterung / Angst vor Umsatzeinbußen und Freude, dass die Zahlen sich gut entwickeln)
  • Bin ich auf den Follow-Up vorbereitet? Sind Sie bereit mehr zu erzählen über sich und Ihre Lösungsstrategien?
  • Habe ich Spaß an der Unterhaltung? Nämlich dann, wenn der Gesprächspartner interessiert ist sollten Sie das Gespräch genießen.

 

Was kann schiefgehen?

Das größte Risiko liegt darin, Ihren Elevator Pitch zu vermasseln, weil Sie sich nicht an Ihr Skript halten und spontan alles noch besser machen wollen. Dabei kommt häufig Stottern und Stammeln und „Ähhs“ und „Hmms“ heraus. Der rote Faden kann hierbei auch verloren werden.

Weiterhin kann passieren, dass Sie mit Ihren Nutzenargumenten nicht ins Schwarze treffen und die Vorteile für den Gesprächspartner nicht interessant sind. Dann wissen Sie, dass Sie nochmals nacharbeiten müssen.

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Christina Georgsson wünscht Ihnen eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit.

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